Achtung! Neu: Ab jetzt Dienstag bis Sonntag ab 20 Uhr geöffnet.

Liked uns auf Facebook 

[whats next]

29.04. Clara Luzia in Traunstein

Yes, it’s fucking political!

Wie auch nicht? Wir haben die magischen 7-Mrd-Menschen-Marke überschritten, pseudoreligiös unterfütterte Abstrusitäten bieten Orientierungslosen neuen Halt, die Festung Europa verteidigt mit Zähnen und Klauen ihren Wohlstand, und Umwelt und Tiere siechen dank unserer bodenlosen Gier vor sich hin.

Dennoch ist „Here’s To Nemesis“, das mittlerweile sechste Studioalbum von Clara Luzia keine Platte, die nach dem Strick greifen lässt. Denn mit dem Arsch ins Gesicht fährt Luzia trotz allem nicht. Die Texte sind codierte Erzählungen über die Suche nach dem richtigen Leben im falschen: Wer sie verstehen will, kann sie leicht entschlüsseln. Wer die Comfort Zone nicht verlassen will, wird auch in der herbsten Kapitalismuskritik ein softes Liebeslied hören. Und das passt auch so. Sind die Lieder einmal ins Außen entlassen, hat die Verfasserin kein Deutungsmonopol mehr. Doch wer zuhört gewinnt.

„It’s very raw and not too much stuff. There are no unnecessary decorations because the album doesn't need it, the songs don't need it. I feel that they have the exact amount of things added to the base structure, which gives the album a lot of attitude.“ (Denice Bourbon)

Nach Jahren mit großer Band und entsprechend dichtem Klang riss sich Clara nun die Kleider vom Leib. Übrig bleiben Haut und Knochen in Form von Bass, Gitarre, Schlagzeug. Blaupause für den Sound von „Here’s To Nemesis“ stellte 2014 die Interpration von „Sinnerman“ für Andreas Prochaskas Erfolgsfilm „Das Finstere Tal“ dar. Catharina Priemer, die Neue am Schlagzeug, wies Clara den Weg zu schwingenden Tremolo-Gitarren, die viel Raum lassen für Stimme und Leerstellen. Der britische Produzent Julian Simmons erledigte den Rest, indem er in vielen von Claras Kompositionen das Tempo rausnahm, um diesen Schwingungen auch gebührend Platz zu lassen.

http://www.claraluzia.com/

Tickets bei Ell-Kram 

http://www.ell-kram.de/index.php?PageID=4&ContentID=1&TicketID=20388

07.05. Pelzig live in der Festung

Pelzig

Indierock aus Ingolstadt: 1995 gründen sich Pelzig als Nebenprojekt der deutschen Alternative-Band Slut. Gitarrist Rainer Schaller und Drummer René Arbeithuber rekrutieren für ihre zweite Band den Sänger Christian Schulmeyr, die Rolle des Bassisten übernimmt Rainers Bruder, Christian Schaller. Das Quartett mit dem flauschigen Namen verdient den Beinamen "Nebenprojekt" aber keineswegs. Pelzig verwirklichen seit ihrer Gründung eine komplett eigene musikalische Richtung.

Erst 2015 melden sich Pelzig wieder zurück. Mit "Medium Cool World" gelingt ihnen ein bemerkenswertes Comeback, das wohl keiner auf dem Schirm hatte. Muss auch nicht, denn Ziel von Pelzig war es nie, "der neue heiße Scheiß zu sein". Trotzdem, oder gerade wegen dieser Attitüde schaffen sie es, auch 2015 noch eine relevante Größe im Indie-Bereich zu sein.Bis 2004 veröffentlichen die Ingolstädter vier Alben, die teilweise im Weilheimer Uphon Studio entstehen. In dem renommierten Studio nahmen bereits Bands wie The Notwist oder Polarkreis 18 ihre Werke auf. Nach "Drive Your Engine Clean" von 2002 soll "Safe In Its Place" zwei Jahre später zunächst das letzte Lebenszeichen der Band für elf Jahre bleiben. In dieser Zeit widmen sich die Bandmitglieder anderen Projekten. Slut bringen fleißig weiter Alben heraus.

Das Album wurde hochgelobt und ausgezeichnet:
*Album der Woche im Zündfunk 
*Album der Woche* bei ByteFM 
*Album der Woche* bei laut.de 
*Album des Monats* bei M94.5 
*No.1 der ByteFM Charts*

der Zündfunk präsentiert:

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/veranstaltungen-praesentationen/praesentationen/pelzig100.html


Facebook   

[mo – fr]

Mittagstisch in der Festung

regional, saisonal, original

[sonntag]

Tatort in der Festung

Gemeinsam Tatort gucken, entspannen & Spaß haben!
Und wer als erstes den Täter errät, wird von der Zeche befreit

[every week]

Donnerstag

legt der Alex ein Potpourri aus allen Jahrzehnten der Rock/Pop Musik auf.

Von ProgRock/Funk/Punk/Folk ist alles vertreten.

Freitags

The KenMusic

mit Fricko
Indie-Rock und so Sachen.
Eintritt frei.
Aufgelegt wird viel taufrischer Indie und ein paar Indietronics, ohne in Elektro oder Rave abzugleiten. Natürlich garniert mit dem einen oder anderen Klassiker. Musikwünsche sind natürlich gerne gesehen.